1 - Aracena
Sierra de Aracena y Picos de Aroche: Liebliche Berge, dichte Wälder, beschauliche DörferSierra de Aracena y Picos de Aroche: Ein Naturpark für Hitzeflüchtlinge in Andalusiens Nordwesten - hier lustwandeln Sie unter Schatten spendenden Kork- und Steineichen
2 - Mezquita - Córdoba
Ein Zauberwald aus Säulen in CórdobaIn der mehr als 1000 Jahre alten Moschee in Córdoba ist ein Wald aus steinernen Säulen zu bestaunen
Wer das Innere der Moschee durch die Puerta de las Palmas betritt, findet sich mit einem Mal in einem Zauberwald aus steinernen Säulen wieder, doppelt überspannt von langen Reihen rotweißer Bögen. Die annähernd quadratische Mezquita scheint auf den ersten Blick in perfektem Gleichmaß errichtet zu sein. Doch mit jedem Schritt, den Sie als Besucher tun, gibt sie ihre Vielgestaltigkeit preis. Die maurischen Herrscher Córdobas begannen mit dem Bau der Moschee 785 an Stelle einer Basilika, die sie den Christen abgekauft hatten. Ihre heutigen Ausmaße erreichte die Mezquita erst um die erste Jahrtausendwende nach drei großen Erweiterungen. Durchwandern Sie die Anlage gegen den Uhrzeigersinn, so folgen Sie ihrer Chronologie. Die Säulen im ersten Viertel hinter dem Eingang entstammen römischen und westgotischen Bauten; die Bögen darüber sind aus weißgelbem Sandstein und roten Ziegeln zusammengesetzt. An der Südostseite, dem Eingang gegenüber, findet sich der Mihrab, die prächtige Gebetsnische, die während der zweiten großen Erweiterung Mitte des 10. Jhs. entstand. Der letzte Bauabschnitt, der die Mezquita nach Nordosten ausdehnte, ist der anspruchsloseste; die Bögen über den Säulen sind hier nur noch bemalt.
Die Christen nutzten die Mezquita nach der Eroberung Córdobas 1236 als Kirche. Das märchenhafte Gebetshaus gefiel ihnen. Während der folgenden 300 Jahre begnügten sie sich damit, kleinere Kapellen einzufügen, die den Gesamteindruck der früheren Moschee kaum berührten. Doch der Bischof Alonso Manrique drängte im 16. Jh. auf den Bau einer Kathedrale. Gegen den heftigen Protest der Bevölkerung wurde der Mezquita eine Renaissancekirche eingepflanzt - ein Speerstich ins Herz der maurischen Schönen. Bis heute hat niemand gewagt, das Ergebnis dieses architektonischen Frevels wieder zu beseitigen. Ironie der Geschichte, dass der Prachtbau der Moslems der katholischen Kirche gehört und auf Stadtplänen korrekt als „Mezquita Catedral“ auftaucht. | März, Juli-Okt. Mo-Sa 8.30-18.30, So 14-18.30, April-Juni Mo-Sa 8.30-19, So 14 bis 19, Nov., Feb. Mo-Sa 8.30-17.30, So 14-17.30, Dez./Jan. Mo-Sa 8.30-17, So 14-17, ganzjährig So auch 9 bis 10.45 Uhr | Eintritt 8 Euro | Mo-Sa 8.30-10 Uhr Eintritt frei
3 - Barrio Santa Cruz - Sevilla
Das alte Judenviertel SevillasVerwinkelte Gassen, gemütliche Bars, kleine Läden in Sevillas altem Judenviertel
Das märchenhafte Stadtviertel im Schatten der Reales Alcázares lädt dazu ein, sich ein paar Stunden ohne Stadtplan in seinen weißen Gassen zu verlieren, ungestört von Autos oder Mopeds in einer der Bars einen Kaffee zu trinken oder in kleinen Läden nach Keramik zu stöbern. Der schönste der vielen schönen Plätze ist gar keiner: In der Calle Lope de Rueda verwandeln Topfpflanzen die Straße in einen gemütlichen Hof für den Plausch unter Nachbarn. Zur Geschichte des alten Judenviertels gehören ein fürchterliches Pogrom 1391 und die endgültige Vertreibung seiner Bewohner 1492.
4 - Catedral und Giralda - Sevilla
Sevilla: eine Kirche, bewacht von einem alten Minarett, der GiraldaDie größte gotische Kirche der Welt steht in Sevilla. Der berühmte Glockenturm, die Giralda, ist ein umgebautes Minarett
„Errichten wir eine so große Kirche, dass uns die Nachwelt für verrückt erklärt.“ Die Bauherren der Kathedrale von Sevilla (15. Jh.) sind dieser Vorgabe eines Kapitelherrn gefolgt und schufen den größten gotischen Kirchenbau der Welt. Gleich hinterm Südeingang halten vier steinerne Träger einen Sarkophag, der seit 1902 die Gebeine von Kolumbus bewahrt. Dass es sich tatsächlich um die Gebeine des Entdeckers handelt, wurde 2006 mit einem DNS-Test belegt. Allerdings ist das Skelett nicht vollständig.
Höhepunkt im Innern der Kirche ist der in hundertjähriger Arbeit entstandene Hochaltar mit seinem Schwindel erregenden Formenreichtum. Die Kathedrale wurde, wie fast immer in Andalusien, an Stelle einer Moschee errichtet, von der noch der Orangenhof und die Giralda, ein Minarett aus dem 12. Jh., übrig sind. Dem Minarett wurde während des Umbaus zum Glockenturm im 16. Jh. eine Spitze im Renaissancestil aufgesetzt, gekrönt von einer 4 m hohen Figur mit Standarte und Palmenzweig in Händen. Dieser Giraldillo dreht sich im Wind (girar: spanisch für drehen), und gab dem gesamten 97 m hohen Turm seinen Namen. Der Aufstieg über eine Rampe zur Spitze der Giralda wird mit den besten Ausblicken über das alte Sevilla belohnt. | Mo-Sa 11-17 (Juli/Aug. 9.30 bis 15.30), So 14.30-18 Uhr | Eintritt Kathedrale mit Giralda 7,50 Euro | www.catedraldesevilla.es
5 - Reales Alcázares - Sevilla
Ein christlicher Fürst ließ in Sevilla maurische Pracht entstehenDas schönste Beispiel des andalusischen Mudéjarstils: der Königspalast von Sevilla und seine Gärten
Die Königlichen Paläste führen Besucher beim ersten Hinsehen in die Irre: Nicht Araber ließen sie errichten, sondern der christliche Fürst Peter der Grausame (14. Jh.), der damit ein wahrhaft königliches Nest für sich und seine Geliebte María de Padilla schuf. Doch die Baumeister waren Mauren, gesandt von den nasridischen Herrschern aus Granada. So entstand das schönste Werk des Mudéjar-Stils, ein Märchen aus tausend und zwei Nächten. Zwischen verspielten arabischen Ornamenten finden sich immer wieder die Symbole des christlichen Spaniens: die Burg und der Löwe - doch ebenso das Motto des Nasridenkönigs in arabischer Schrift: „Es gibt keinen Sieger außer Allah.“ Höhepunkt im Innern ist die Sala de Embajadores (Botschaftersaal) mit ihrer reich dekorierten Gewölbedecke. Aber allein die Gärten sind den Besuch der Reales Alcázares wert: eine duftende Insel der Ruhe voller Wasserspiele und Kachelbänke inmitten der Großstadt. | April-Sept. Di-Sa 9.30-19, So 9.30 bis 17, Okt.-März Di-Sa 9.30-17, So 9.30-13.30 Uhr | Eintritt 7 Euro | www.patronato-alcazarsevilla.es
6 - Parque Natural Cabo de Gata - Almería
Schroffe Natur und kleine, traumhafte SträndeHier zeigt sich die Mittelmeerküste noch ganz ohne Beton: tolle Strände in Vulkanlandschaft
Südlich von San José (40 km nordöstlich von Almería) führt eine Schotterpiste zu den vielleicht schönsten Stränden an der andalusischen Mittelmeerküste. Zwischen dem weiten Halbrund der Playa de los Genoveses und der versteckten Cala Los Amarillos, wo man ungestört nackt baden kann, erhebt sich eine Wanderdüne in der Vulkanlandschaft. Die sich anschließende Playa de Monsúl und der „Halbmondstrand“werden von einzigartigen Felsformationen gefasst, die schon für manchen Videoclip oder Kinofilm herhalten mussten (u.a. für „Indiana Jones„). Im verträumten Fischerdorf Isleta del Moro genießt man bei wunderbarer Aussicht über die Bucht frischen Fisch oder Paella (Restaurante Isleta del Moro | direkt am Hafen | Tel. 950389713 | €-€€). Anspruchsvolle mediterrane Küche wird im netten La Gallineta serviert (Hauptstraße | Pozo del Los Frailes | Tel. 950380501 | €€-€€€). Eine passende Unterkunft ist das edel geschmackvolle Hotel El Tío Kiko (Embarque | Tel. 950138080 | www.eltiokiko.com | €€€). Im Tal des ehemaligen Goldgräberdorfes Rodalquilar hat der Deutsche Eckart Kost mit El Jardín de los Sueños, dem „Garten der Träume“, eine kleine Oase geschaffen. Einige der sechs Zimmer befinden sich in ehemaligen Wasserspeichern (Rodalquilar | Tel. 950389843 | www.parquenatural.com/jardin | €€).
Auskunft: Oficina de Turismo in San José | C/Correos, s/n | Tel. 950380299 . Besucherzentrum des Naturparks Las Almoladeras | Ctra. Cabo de Gata-Almería | Tel. 950160435 | www.parquenatural.com | www.degata.com | www.cabodegata.net
7 - Albaicín - Granada
Das labyrinthische Maurenviertel GranadasEin Gewirr von schmalen Straßen, weißen Häusern und üppigen Gärten - so präsentiert sich Granadas maurisches Viertel
Auf dem Berg gegenüber der Alhambra, der heute vom Albaicín eingenommen wird, liegt die Keimzelle Granadas. Hier siedelten seit dem 7. Jh. v. Chr. Iberer, Römer und Westgoten. Doch erst ab dem 11. Jh., unter arabischer Herrschaft, erlangte der Ort Bedeutung. Das Viertel hat bis heute sein maurisches Gepräge behalten, auch wenn kein Gebäude aus jener Zeit mehr steht, abgesehen von den Resten der Stadtmauern und ihrer Tore. Mit der Vertreibung der Morisken (der zwangsgetauften Araber) Ende des 16. Jhs. verfielen viele Häuser; an deren Stelle baute man größere Anwesen mit mauerumstandenen Gärten, carmen genannt, für die der Albaicín heute berühmt ist.
Bergauf nähern Sie sich dem Herzen des Viertels, bergab geht es zurück in die Innenstadt. Mit ein wenig Entdeckergeist macht es Spaß, ziellos durch die engen Straßen zu streifen, eine Treppe ins Ungewisse zu erkunden und zwischen den weiß gekalkten Häusern hin und wieder die Orientierung zu verlieren. Muslimische Traditionen und Kultur sind hier wieder heimisch. 2003 wurde die Mezquita Mayor eröffnet, deren Gärten man besuchen kann. Die lebendigsten Plätze sind die Placeta de San Miguel Bajo und die schattige Plaza Larga. Vom Mirador San Nicolás bietet sich ein unübertroffener Blick auf die Alhambra.
Sehenswert sind auch das arabisches Bad, das auf das 11. Jh. zurückgeht (El Bañuelo | Di-Sa 10-14 Uhr | Eintritt frei | Carrera del Darro, 34) sowie das Museo Arquelógico in der Casa del Castril, einem Palast aus der Renaissance (Mi-Sa 9-20.30, Di 14.30-20.30, So 9-14.30 Uhr | Eintritt für EU-Bürger frei | Carrera del Darro, 41). Im Westen schließt sich „der heilige Berg„, der Sacromonte, an. Hier finden sich Reste der alten Stadtmauer sowie einige Höhlenwohnungen. Es ist das traditionelle Viertel der gitanos (Zigeuner) von Granada.
8 - Alhambra - Granada
Der alte Königspalast der Nasriden in GranadaDer märchenhafte Königspalast in Granada ist das bedeutendste Erbe der Mauren
Wie ein Schatz ist das Innere der Alhambra („Die Rote“) hinter mächtigen, schmucklosen Mauern verborgen. Sie umschließen eine Anlage aus mehreren, ganz unterschiedlichen Teilen. Am westlichen Ende liegen zunächst die Reste der Alcazaba, des Festungs- und Verwaltungsbereichs. Von der Torre de la Vela genießen Sie doppelten Ausblick: im Norden auf den Albaicín, im Süden auf die Sierra Nevada. Doch das Herzstück der Alhambra sind die Palacios Nazaríes (Nasridenpaläste). Wer ihren Eingang durchschritten hat, erhält eine Ahnung kommender Pracht im Mexuar (Audienz- und Gerichtssaal) und dem Cuarto Dorado (Goldenen Zimmer). Daran schließt sich der erste Höhepunkt des Palastbesuchs an: der Patio de los Arrayanes (Myrtenhof) mit angrenzender Sala de los Embajadores (Botschaftersaal). Unter der traumhaften Artesonadodecke aus Tausenden von Zedernholzplättchen stand vermutlich der Thron der Nasriden-Könige. Weiter geht es zum Patio de los Leones (Löwenhof), dem beliebtesten Fotomotiv der Alhambra. Zwölf steinerne Löwen stehen in der Mitte des Hofs Hinterteil an Hinterteil unter einem runden Marmorbecken. Magische Pracht entfaltet die Sala de los Abencerrajes: Die Kuppel scheint ein Meer von gipsernen Waben, aus denen weißer Honig herabtropft, im Fallen erstarrt. Verschwommen spiegelt sich das Bild im zwölfeckigen Brunnen auf dem Boden des Saals wider.
Der nasridische Zauber hat ein Ende, wenn Sie den Palast Karls V. betreten, den dieser ab 1526 in die Alhambra hineinbauen ließ. Der kühle Renaissancebau, außen quadratisch, innen rund, beherbergt heute das Museum der Schönen Künste Granadas. Innerhalb der Mauern der Alhambra ist auch der stets ausgebuchte Parador untergebracht; in dessen Bar finden Sie kühle Ruhe. Schließlich lohnt ein Besuch der blühenden Gärten rund um den Sommerpalast Generalife im Rücken der Alhambra.
Ersparen Sie sich frühes Aufstehen, unnötige Warterei und vielleicht die Frustration, die Alhambra wegen begrenzter Besucherzahl (tgl. 6600) gar nicht betreten zu dürfen: Kaufen Sie Ihre Eintrittskarte im Internet unter | www.alhambra-tickets.es oder | www.servitickets.es oder telefonisch (rund um die Uhr) unter | Tel. 902888001 innerhalb Spaniens bzw. aus dem Ausland unter | Tel. 0034/934923750 (per Kreditkarte). In Spanien kann man auch in den Filialen der Caixa-Bank Tickets bestellen. Karten für denselben Tag erhalten Sie an der Kasse am Eingang zur Alhambra - wenn das Kontingent nicht erschöpft ist. Einlass in die Palacios Nazaríes nur zur aufgedruckten Uhrzeit, Vormittagsbesucher müssen die Alhambra um 14 Uhr verlassen. | März-Okt. tgl. 8.30-20, Nachtbesuch (Palacios Nazaríes) Di-Sa 22-23.30, Nov.-Feb. tgl. 8.30 bis 18, Nachtbesuch Fr/Sa 20-21.30 Uhr | Eintritt 10, über Internet 11 Euro
9 - Alpujarras - Granada
Weiße Dörfer, verloren in den Bergen der Sierra NevadaMaurische Dörfer in der rauen Berglandschaft der Sierra Nevada
Verloren in der phantastischen kargen Berglandschaft auf der Südseite der Sierra Nevada liegen Dutzende Dörfer aus maurischer Zeit. Die Siedler brachten ihre Erfahrungen aus dem marokkanischen Atlasgebirge mit, legten kunstvoll bewässerte Terrassenfelder an und hinterließen eine in Andalusien einmalige Architektur. Die flachen Schieferdächer der Häuser sind mit launa bedeckt, einer schwarzen Erde, die das Regenwasser aufnimmt.
Ein lohnender Ausflug führt ins Tal des Poqueira (67 km von Granada), in dem sich die drei Dörfer Pampaneira, Bubión und Capileira stets gegenseitig im Blick haben. Steile Gassen, in deren Mitte sich Regenkanäle öffnen, winden sich zwischen weißen Häusern die Berge hinauf. Besichtigen Sie in Bubión (400 Ew.) die Casa Alpujarreña an der Plaza Iglesia, ein Alpujarra-Haus eingerichtet wie zu Beginn des 20. Jhs.
In Capileira finden Sie das gemütliche arabisch-andalusische Restaurant Ibero (tgl. | Feb./März geschl. | C/Parra, 1 | Tel. 958763256 | €-€€). Ein schönes Hotel am Ortsrand von Capileira ist die Finca los Llanos (40 Zi. | Ctra. de Sierra Nevada | Tel. 958763071 | www.hotelfincalosllanos.com | €€). Auskunft in Pampaneira: Centro de Visitantes | Plaza Libertad | Tel. 958763127 | www.nevadensis.com
Trevélez (1480 m), 25 km weiter im Osten, nennt sich „höchstgelegener Ort Spaniens„, was aber nicht stimmt. Die Bewohner sind auch überzeugt, dass ihr Schinken der beste Spaniens ist. Trevélez ist auch so schön und der Serrano-Schinken wirklich lecker.
10 - Baeza und Úbeda
Die schönsten Renaissancestädte des LandesDie beiden Kleinstädte im Nordosten Andalusiens sind Perlen der Renaissancearchitektur
46 bzw. 54 km nordöstlich von Jaén und nur ca. 8 km voneinander entfernt liegen die beiden schönsten Renaissancestädte Spaniens, die von der Unesco zum Welterbe erklärt wurden.
In Baeza (16000 Ew.) tauchen Sie rund um die Plätze Santa Cruz und Santa María in eine andere Welt ein. Die alte Universität, der Palacio de Jabalquinto und die Kathedrale sind die herausragenden Gebäude der Altstadt. Nahebei liegt die Plaza del Pópulo mit der Antigua Carnicería (alte Fleischerei), die heute das Stadtarchiv beherbergt. Gut essen können Sie im Valdevira: In einem ehemaligen Renaissancekloster kreiert Küchenchefin María Salomé Delgado regionale Köstlichkeiten (So/ Mo geschl. | San Francisco, 14 | Tel. 953748172 | €€). Das beste Olivenöl der Region gibt's in der Casa de Aceite (Paseo de la Constitución, 9). Zum Übernachten bieten sich die Hospedería Fuentenueva - das alte Frauengefängnis ist heute ein farbenfrohes Hotel (13 Zi. | C/Carmen, 15 | Tel. 953743100 | www.fuentenueva.com | €€) - und die Pension El Patio an (C/ Ramanones, 13 | Tel. 953740200 | €). Auskunft: Plaza del Pópulo | Tel. 953740444 | www.todosobrebaeza.com
Wenn Sie in Úbeda (33000 Ew.) den Schildern zum Parador folgen, landen Sie an der Plaza Vázquez de Molina, umringt von architektonischer Pracht des 16. Jhs.: Palacio de las Cadenas, Kirche Santa María de los Reales Alcázares, Kornspeicher Antiguo Pósito, Capilla del Salvador, Adelspalast des Deán Ortega, in dem ein Parador untergebracht ist. An der Capilla del Salvador vorbei gelangen Sie zur Plaza Santa Lucía, von der aus Sie über endlose Olivenhaine blicken. Einen Besuch wert ist die Töpferwerkstatt Alfarería Tito (Pl. del Ayuntamiento, 12). Ein kleines, exquisites Hotel ist das Palacio de la Rambla (8 Zi. | Pl. del Marqués, 1 | Tel. 953750196 | www.palaciodelarambla.com | €€€). Auskunft: C/Baja del Marqués, 4 | Tel. 953750897 | www.ubedainteresa.com
11 - Cádiz
Altstadt mit feinsandigem StrandDas Licht des Südens und der Geruch des Atlantiks in der ältesten Stadt Spaniens
12 - Ronda
Eine Stadt hält die BalanceEine romantische kleine Stadt, spektakulär auf einem 165 m hohen Felsplateau gelegen
13 - Die Weissen Dörfer
Glänzende Perlen zwischen mächtigen BergenZauberhaft: Strahlend weiß sind die Häuser vieler andalusischer Dörfer gestrichen, um besser der Hitze zu widerstehen